Was macht man als 13-jährige? Genau, man geht zum Beispiel ans Gymnasium. Doch nicht nur das: Tiziana hat bereits in einem Musical und einem Film mitgemacht. Vorgestern durfte sie an der Berlinale mit den Stars über den roten Teppich schreiten.
Ganz schön ambitiös!
Aber Tiziana ist für mich nicht nur deswegen speziell: während ihren ersten 5 Lebensjahren war sie wie eine kleine Schwester, da mein Mami ihre Tagesmutter war und ich auch oft auf sie aufgepasst habe. Leider ist die Familie dann aus Kehrsiten weggezogen und wir haben sie nicht mehr so viel gesehen. Trotzdem bleibt Tiziana ein besonderer Mensch für mich. Und wie man sieht, ist sie auch sehr besonders...
Saturday, February 14, 2009
Tiziana an der Berlinale
Was macht man als 13-jährige? Genau, man geht zum Beispiel ans Gymnasium. Doch nicht nur das: Tiziana hat bereits in einem Musical und einem Film mitgemacht. Vorgestern durfte sie an der Berlinale mit den Stars über den roten Teppich schreiten.
Ganz schön ambitiös!
Aber Tiziana ist für mich nicht nur deswegen speziell: während ihren ersten 5 Lebensjahren war sie wie eine kleine Schwester, da mein Mami ihre Tagesmutter war und ich auch oft auf sie aufgepasst habe. Leider ist die Familie dann aus Kehrsiten weggezogen und wir haben sie nicht mehr so viel gesehen. Trotzdem bleibt Tiziana ein besonderer Mensch für mich. Und wie man sieht, ist sie auch sehr besonders...
Sunday, December 14, 2008
Friday, December 12, 2008
Unverhofft kommt oft
Heute bekam ich die erfreuliche Nachricht, dass ich das Praktikum bei Radio DRS im nächsten Sommer bekommen habe! Ich kann es kaum glauben, dass ich genommen wurde und freue mich sehr! Eine Bewerbung, ein Praktikum, keine schlechte Quote... :-)
Thursday, December 11, 2008
Qualitätsjournalismus (oder so ähnlich)
Schweizer Qualitätsjournalismus in Reinform!
Als Schweizer Journalismusstudent muss man sich fast ein bisschen schämen für die Berichterstattung der Weltwoche über die Bundesratswahl von gestern. Erst recht, wenn man in Deutschland ist, wo die meisten Kollegen ausser Weltwoche und NZZ kein Schweizer Medium kennen. Da lernt man tagtäglich, was die Grundkriterien für journalistisches Arbeiten sind und das bekannteste Wochenmagazin der Schweiz hält aber auch gar keinen dieser Grundsätze ein. Hat man dort vielleicht auch schon mal was von Objektivität gehört? Oder von der klaren Trennung von Wertung und Fakten? Ich bezweifle es sehr! Spätestens bei den Bezeichnungen der anderen Parteien im Bericht (hinterhältig, gemein, Verschwörer, linke Feinde usw...) kann ich nur noch den Kopf schütteln. Sogar menschenverachtend sollen die anderen Parteien jetzt plötzlich sein, obwohl man sich erinnern kann, dass der offizielle SVP-Bundesratskandidat Blocher am Dienstag erneut von sich gegeben hat, dass für ihn nur zwingendes Völkerrecht dem nationalen Recht vorgehe. Weiter zeugt auch eine Ausschlussklausel meiner Ansicht nach nicht unbedingt von Charakterstärke, sondern eher von Demokratiemangel.
Auf sonstige inhaltliche Aussagen möchte ich gar nicht eingehen, da würde ich mich nur noch mehr ärgern und wäre morgen noch nicht fertig mit dem Eintrag... Also lest doch einfach mal selber und bitte: immer schön cool bleiben! ;-)
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008-50/artikel-2008-50-bundesrat-politik-aus-dem-hinterhalt.html
p.s. Damit es ganz klar ist: dies ist ein Kommentar und keineswegs mit einem Bericht, wie dem in der Weltwoche zu vergleichen. Das heisst, eigentlich sollte dem so sein, das Niveau des Artikels in der Weltwoche ist aber leider in keiner Weise über meinem...
Wednesday, December 10, 2008
Tuesday, November 25, 2008
Mirjam alleine in Hamburg
Gestern bekam ich eine SMS von jemandem, der sich fragte, wie ich klar komme, so ganz alleine in Hamburg. Das ist eine gute Frage... :-)
Da ich meinen Blog etwas vernachlässigt habe in letzter Zeit, nehme ich dies jetzt zum Anlass für ein Update. Eine Neuheit für mich ist ganz klar, dass ich dieses Mal "alleine" weggegangen bin. Eigentlich ist das keine große Sache, aber es erschwert den Alltag manchmal schon etwas. Obwohl die Leute an der Schule und in meinem Zuhause ganz nett sind, ist es doch anders, sonst niemanden da zu haben. Es fehlt irgendwie die Abwechslung und jemand, der einen aus der Arbeit herausholt. (Siehst du, Nadine, jetzt fehlen mir deine Ablenkungsmanöver doch...) Das kommt halt davon, wenn man 24/7 mit den Kollegen in Seminaren sitzt oder an Projekten arbeitet (ja genau, ich gehe sogar am Sonntag an die Schule!!!). Deswegen auch der Titel meines Fotoalbums "die HMS - meine neue Familie". Es geht gar nicht anders, als die Schule als Familie zu akzeptieren, denn sie ist ständiger Begleiter. Das heißt, es ist auch nicht einfach, neue Leute kennen zu lernen. Die Zeit fehlt schlicht und einfach. Oder anders gesagt, wir nehmen uns die Zeit nicht, da wir Angst haben, sonst in der Arbeit zu versinken.
Leider ist es aber noch keine Garantie, nicht in der Arbeit zu versinken, wenn man sich fast ausschließlich darauf konzentriert. So habe ich zum Beispiel heute die Hiobsbotschaft erhalten, dass meine Kollegin (mit der ich ein großes Recherche-Projekt mache), für mindestens eine Woche krankheitshalber ausfallen wird. Wie immer zum besten Zeitpunkt: am Freitag haben wir ein Interview mit dem Vize-Präsidenten der Uni Hamburg und wollten uns diese Woche noch intensiv darauf vorbereiten. Leider wird daraus nun nichts, und ich werde das ganze Projekt alleine zu Ende führen müssen (nächste Woche ist Abgabetermin des Artikels, Arbeitsprotokoll, Erfahrungsbericht usw.). Ich versuche es jetzt positiv anzuschauen und zu denken, dass ich dabei ganz viel lernen werde und danach stolz sein kann, die ganze Arbeit alleine gemacht zu haben. :-)
Das war natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus meinem Studentenleben hier in Hamburg. Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, nur fehlt dazu die Zeit...
Ach ja, etwas noch: Hamburg ist eine super Stadt! Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad an der Alster und anderen Gewässern entlang, es ist echt traumhaft! Die letzten Tage war geniales Wetter (natürlich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt). Die Stadt an sich scheint toll zu sein und der Ausgang ist (glaube ich) auch nicht übel. Hoffentlich werde ich von all dem noch profitieren können, bevor ich Hamburg wieder verlasse...
Saturday, October 25, 2008
Friday, October 24, 2008
Ein Lebenszeichen aus dem kalten Norden
HELP! Ich schaffe es nicht einmal mehr, meinen Blog einigermaßen up to date zu halten... Ein echter Skandal. ;-)
Nun ja, hier kommt alles so ein bisschen ins Rollen und nimmt Struktur an, nur heisst das für mich natürlich auch, eine Menge Arbeit in den nächsten paar Monaten. Wir haben jetzt 3 Projekte definitiv, die wir bis Anfang Dezember fertig haben müssen. Das eine ist die Entwicklung einer Zeitschrift für 15-18 jährige "Männer" (sozusagen eine Post-Bravo, wo es anscheinend eine Marktlücke gibt). Dabei arbeiten wir mit dem Verlag zusammen, der die Bravo auch tatsächlich herausgibt (Bauer Verlag). Und es wird gemunkelt, das wir sozusagen billige Arbeitskräfte sind für die, um mal auszuchecken, wie der Markt aussieht und was die Jugendlichen anspricht. Nun ja, egal, Projekt ist Projekt. :-)
Dann gibt es ein Recherche-Projekt, das wir jeweils zu zweit machen müssen, da ist mein Thema die Verwendung der Semestergebühren an der Uni Hamburg (Dozent ist der Leiter der Recherche-Abteilung bei Greenpeace Deutschland).
Und das dritte Projekt geht wieder in die Sparte Magazinentwicklung. Dort versuchen ein Kollege und ich eine Zeitschrift namens Backpacker zu entwickeln, welche Reisetipps für junge Abenteurer und Billigreisende gibt.
Neben diesen Projekten haben wir noch andere Seminare und Kurse, wo wir kleinere Aufgaben machen müssen und dafür Prüfungen haben. Möglicherweise kommen in den nächsten Wochen auch noch weitere Projekte hinzu, wir hatten ja noch nicht alle Kurse. Aber darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken...
Tja, da die Schule mich sehr in Anspruch nimmt, habe ich immer noch keine weltbewegenden Erkenntnisse aus dem Hamburger Stadtleben, ich hoffe, das wird sich in nächster Zeit ändern.
Heute Abend gehe ich auf jeden Fall mal aus. Momentan sind hier gerade lesbisch-schwule Filmtage und heute läuft unter anderem XXY ein argentinischer Film über Intersexualität.
Sonst heißt es aber auch dieses Wochenende wieder: recherchieren, lesen, koordinieren, schreiben... :-)
Wednesday, October 8, 2008
Moin moin!
Endlich melde ich mich wieder mal! Ab jetzt aus der deutschen Metropole Hamburg. :-)
Seit einer Woche befinde ich mich nun im schönen Norden Deutschlands und habe schon einiges erlebt. Die ersten paar Tage genoss ich die Zeit mit Flavio, der extra mitgekommen war, um mir als Gepäckträger und Handwerker zur Seite zu stehen (nun ja, vielleicht habe ich das jetzt auch etwas falsch verstanden...). Auf jeden Fall war ich echt froh, einen starken Mann an der Seite zu haben mit einem guten Orientierungssinn, damit ich nicht sofort in der Großstadt verloren gehe. Obwohl es dann tatsächlich manchmal ich war, die sagen musste, wo es langgeht (im geographischen Sinne!).
In diesen Tagen lernten wir auch unseren Studienleiter in Hamburg und die Studenten aus der Schweiz bei einem Abendessen kennen. Es war echt gemütlich und die Kollegen voll nett. So gingen wir dann auch am Tag der Deutschen Einheit (3.Oktober) gemeinsam an das große Fest im Hafen von Hamburg. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und schon war Sonntag Abend und ich musste mich von Flavio verabschieden *snief*.
Glücklicherweise hatte ich aber nicht wirklich Zeit, melancholisch zu sein, denn am Montag morgen ging es dann auch schon richtig los mit dem Studium. Es ist alles ganz nett hier und ich fühle mich wirklich wohl an der Schule. Habe jetzt schon das Gefühl, dass ich Hamburg vermissen werde, wenn ich nächstes Jahr wieder zurück in die Schweiz gehe.
Das Einzige was bisher noch nicht so optimal ist, ist meine Wohnsituation. Mein Zimmer ist zwar ziemlich gross, leider aber sehr karg ausgestattet (Bett und Kleiderstange waren drin, einen Tisch haben wir bei Ikea gekauft). Die Wohnung ist sehr klein, ich habe nur beschränkt Internet und die Vermieterin raucht leider in der Wohnung (also sozusagen fast vor meiner Zimmertür). Wie ich nun noch mitbekommen habe, sei die Gegend eher etwas kriminell, also nicht so wirklich zu empfehlen... Als Übergangslösung ist es aber ganz okay und seit ich weiß, dass ich ab November ein anderes Zimmer habe, ist es auch gar nicht mehr so schlimm. Ich wurde durch eine Mitstudentin an eine Bekannte weitergeleitet, die eine Wohnung 10 Minuten von der Schule entfernt, in einem tollen Viertel hat (mit Dachterrasse). Sie vermietet einen Teil davon (2 Zimmer, Bad und Kochnische) an Studentinnen. Mit mir würde dann eine gleichaltrige Schwedin dort wohnen. Das Zimmer ist komplett eingerichtet, groß und hell (mit einem Dachfenster). W-Lan ist vorhanden und mit großer Wahrscheinlichkeit krieg ich sogar ein Fahrrad, wenn ich dort einziehe. Die Vermieterin ist sehr sympathisch und hat mir auch gleich zugesagt. Natürlich ist es etwas teurer als das andere Zimmer, liegt aber durchaus im Schnitt der Hamburger Preise.
Nun freue ich mich natürlich extrem, wenn ich dann endlich richtig einziehen kann. :-)
Jetzt sollte ich mich aber wieder an die Arbeit machen. Wir haben die Chefreporterin der Gala bei uns, die uns hilft ein Porträt eines Mitstudenten zu verfassen und ich sollte bald meine Endfassung abgeben.
Bis bald!
Tuesday, September 9, 2008
Aufbruchsstimmung
Kaum sind die Koffer so richtig ausgepackt, und man fühlt sich wieder wohl zu Hause, heisst es auch schon wieder "Auf zu neuen Ufern". In zwei Wochen geht mein Masterstudium in Hamburg los, respektive ziehe ich für ein Jahr (entschuldige Flavio, es sind natürlich nur 9 Monate) in die Hansestadt.
Die Gefühle sind gemischt, gibt es doch einige Änderungen verglichen mit meinem letzten Auslandsjahr. Wäre da zum Beispiel, dass ich ohne Begleitperson (noch wichtiger aber, ohne Nadine) aufbreche. In Madrid war ja von Anfang an klar, dass es nicht schief gehen konnte, und wenn, dann würden wir uns gemeinsam darüber aufregen, oder darüber lachen. Nun aber fehlt diese Sicherheit (siehst du Nadine, schon wieder spreche ich von Sicherheit...). Zum Einen freut es mich, dieses Mal einen Schritt weiterzugehen und das Abenteuer Ausland ganz alleine anzugehen, aber auf der anderen Seite gibt mir das ein etwas mulmiges Gefühl.
Was sich aber in diesem Jahr nicht ändern wird, ist meine Blogaktivität. Obwohl ich nicht mehr in Madrid bin, lautet meine Adresse der Einfachheit halber weiterhin "mirjamamadrid". Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was im Norden so passiert und möglicherweise ab und zu ein paar Kostproben meiner journalistischen Tätigkeit online stellen. Wie bis anhin freue ich mich sehr über Kommentare, Rückmeldungen und Anregungen.
Die Aufbruchsstimmung bezieht sich aber nicht nur auf mich, denn mit dem Abschluss des Studiums gehen alle meine ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen neue Wege. Einige sind schon im Ausland, andere werden sich mit Sicherheit noch ins Ausland begeben. Es ist komisch, dass unsere gemeinsame (wenn auch doch nicht immer so gemeinsame) Studienzeit nun zu Ende ist, und wir alle in ganz verschiedene Richtungen gehen. Ich hoffe, dass wir uns trotzdem nicht aus den Augen verlieren und wünsche euch allen einen guten Neustart!!! UND: HERZLICHE GRATULATION ZUM BACHELOR UND ZUR LIZENZ!!!
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